Geisa, Deutschland
Kunstprojekt „Weg der Hoffnung“
Von 2009 bis 2010 schuf der Künstler Dr. Ulrich Barnickel aus Schlitz in Hessen vierzehn monumentale Metallskulpturen, die am ehemaligen Kolonnenweg der Grenzsicherungsanlagen zwischen Rasdorf in Hessen und Geisa in Thüringen auf einer Strecke von 1,4 Kilometern aufgestellt wurden. Die von der Point Alpha Stiftung in Auftrag gegebenen Figuren sind bis zu vier Meter hoch und bilden zusammen den „Weg der Hoffnung“. Sie greifen den Gedanken des christlichen Kreuzwegs auf und erinnern an den Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen Mittel- und Osteuropas sowie an die Opfer von Willkür und Unterdrückung. Das Projekt wurde zwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 2010 vollendet. Gefördert wurde das Projekt vom Thüringischen Kultusministerium sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Ereignisse
3. Oktober 2010 - Einweihung
Einweihung des Ensembles „Weg der Hoffung“
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Ja
- Standort: Gedenkstätte Point Alpha, ehemaliger Kolonnenweg, ab „Haus auf der Grenze“
- Stadt: Geisa
- Gebiet: Thüringen
- Land: Deutschland

