Sandomierz, Polen
Symbolische Grabstätte für die Opfer von Katyń
Die symbolische Grabstätte für die Opfer des sowjetischen Massenmordes von Katyń im für Soldaten reservierten Teil des Friedhofs der Kathedrale von Sandomierz wurde am 15. Oktober 1995 im Namen des polnischen Staatspräsidenten Lech Wałęsa durch dessen Staatssekretär Andrzej Zakrewski enthüllt und vom Feldbischof der Polnischen Armee, Sławoj Leszek Głódź, geweiht. Sie besteht aus einem flachen, aus roten Ziegeln gemauerten Sockel, der oben durch graue Steinplatten abgeschlossen wird. An der vorderen Kante dieser Platten stehen die Namen der drei NKWD-Lager für die polnischen Kriegsgefangenen Starobilsk, Koselsk und Ostaschkow sowie die Orte der Massengräber Mednoje, Katyń und Charkiw. Auf dem Sockel erheben sich ein Kreuz sowie eine steinerne Skulptur, in welche die Gestalt eines liegenden Menschen gehauen ist.
Inschriften
Inschrift der Platten
(auf der vorderen Kante)
Starobielsk Kozielsk
Ostaszków / Miednoje
Katyń Charków
Sprache: Polnisch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
15. Oktober 1995 - Einweihung
Enthüllung und Weihung der symbolischen Grabstätte
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Erinnerungsorte für die Opfer von Katyn, Leipzig 2013
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Soldatenquartier auf dem Friedhof der Kathedrale
- Stadt: Sandomierz
- Gebiet: Woiwodschaft Heiligkreuz
- Land: Polen
