Glienicke/Nordbahn, Deutschland
Stelen zum Mauerverlauf
Im Dezember 2006 wurden am Gebäude des Offenen Jugendtreffs in der Oranienburger Chaussee drei Metallstelen eingeweiht, die an die innerdeutsche Grenze erinnern. Dieser Teil Glienickes ragte in den West-Berliner Stadtteil Frohnau hinein und war seit 1961 an drei Seiten von der Mauer umgeben. Um den sogenannten Entenschnabel war die Grenzanlage im Vergleich zu anderen Abschnitten stark reduziert. So maß der Grenzstreifen hier nur etwa drei Meter. Am Sandkrug, der den Entenschnabel durchziehenden Straße, durften nur als besonders „verlässlich“ eingeschätzte DDR-Bürger wohnen. Besucher benötigten eine Sondergenehmigung.
Ereignisse
Dezember 2006 - Einweihung
Einweihung der Stelen zum Mauerverlauf
1961 bis 1989 - Historie
Glienicke/Nordbahn befindet sich von drei Seiten unmittelbar an der innerdeutschen Grenze
Literatur
- Joachim Kullmann, Glienicker Bilderbogen: zur Vergangenheit und Gegenwart unseres Heimatortes - Ausgewählte Beispiele, Band 1, Berlin 2004.
- Derk Ehlert, Neue Informationsstelen am Entenschnabel, in: Glienicker Kurier, Februar 2007, S. 10.
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Ja
- Standort: Oranienburger Chaussee 44
- Stadt: Glienicke/Nordbahn
- Gebiet: Brandenburg
- Land: Deutschland
