Herleshausen, Deutschland
Skulptur „Aus der Enge in die Weite“ zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands
Am 9. November 2013, dem Jahrestag des Mauerfalls, enthüllte Lothar Quanz, Landtagsvizepräsident und Initiator des Projekts „Kunst an der ehemaligen innerdeutschen Grenze“, gemeinsam mit den Bürgermeistern der Gemeinden Herleshausen und Ringgau, Mitgliedern des Vereins für Regionalentwicklung im Werra-Meißner-Kreis sowie den künstlerischen Leitern der ARS-NATURA-Stiftung das dritte von insgesamt sieben Kunstwerken. Die Finanzierung sowie die Realisierung des Projekts wurden gemeinsam von der Stiftung ARS NATURA, der Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Stiftung der Sparkasse Werra-Meißner „Gutes bewahren – Zukunft gestalten“ und dem Verein für Regionalentwicklung geleistet.
Das Kunstobjekt „Aus der Enge in die Weite“ von Tobias Michael zeigt einen 2,40 Meter großen menschlichen Körper aus Eichenholz, der zwischen zwei drei Meter hohen Mauerteilen aus Beton hervortritt. Die Skulptur repräsentiert damit zum einen die Befreiung aus den repressiven Zwängen des SED-Regimes. Zum anderen bringt sie die monumentalen Anstrengungen zum Ausdruck, die notwendig sind, um die ideologische Bevormundung und Einengung zu überwinden. Ebenfalls am 9. November 2013 wurde das vierte Kunstwerk in Netra eingeweiht. Auch die sechs weiteren Objekte des Projekts befinden sich im Werratal.
Ereignisse
9. November 2013 - Einweihung
Einwiehung der Skulptur zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: An der Landesgrenze zwischen Herleshausen in Hessen und Lauchröden in Thüringen
- Stadt: Herleshausen
- Gebiet: Hessen
- Land: Deutschland
