Nädlershorst, Deutschland
Skulptur „Grenzen überwinden“
2008 wurde die im Jahr 1975 für „Grenzsicherungsmaßnahmen“ abgerissene Brücke über den Fluss Wakenitz neu errichtet. Die Wakenitz war damals Grenzfluss zwischen der DDR und Westdeutschland und bildet heute die Grenze zwischen den Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern. Auf der westlichen Auffahrt der Fußgänger- und Radfahrerbrücke wurde im selben Jahr die Skulptur „Grenzen überwinden“ des auf der Ostseite in Schattin lebenden Bildhauers Claus Görtz aufgestellt. Sie besteht zu einem Teil aus Resten zweier alter Schlagbäume, welche die Rampen der Vorgängerbrücke „sicherten“. Die Skulptur stellt einen ausgestreckten Körper dar, der sich zum Himmel erhebt – eine symbolische Geste der Erleichterung über die wieder gewonnene Freiheit. An einem der gestalteten Schlagbaumes befindet sich das alte Warnschild mit einer Aufschrift.
Inschriften
Inschrift des alten Warnschildes
(Brücke zwischen Nädlerhorst und Schattin, an den Überresten des alten Schlagbaums)
Halt! / Hier / Grenze / Bundesgrenzschutz
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
2008 - Errichtung
Wiedererrichtung der abgerissenenen Brücke über den Fluss Wakenitz
1975 - Historie
Abriss der Brücke über den Fluss Wakenitz aufgrund von "Grenzsicherungsmaßnahmen" des SED-Regimes
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Ja
- Standort: Brücke zwischen Nädlerhorst und Schattin
- Stadt: Nädlershorst
- Gebiet: Schleswig-Holstein
- Land: Deutschland
