Neu-Eichenberg, Deutschland

Skulptur „Gespalten – Stand gehalten“ zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands

 
Am 1. August 2014 wurde die Skulptur des Künstlers Norbert Jäger aus Hamburg gegenüber dem Empfangsgebäude des Bahnhofs Eichenberg enthüllt. Es ist das sechste von sieben Werken, die im Rahmen des Projektes „Kunst an der ehemaligen innerdeutschen Grenze“ aufgestellt wurden. Die Idee zur Schaffung der Erinnerungsobjekte kam im Jahr 2009 von Lothar Quanz, dem Vorsitzenden des Kulturpolitischen Ausschusses im hessischen Landtag. Die Finanzierung sowie die Realisierung des Projekts wurden gemeinsam von der Stiftung ARS NATURA, der Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Stiftung der Sparkasse Werra-Meißner „Gutes bewahren – Zukunft gestalten“ und dem Verein für Regionalentwicklung geleistet. Das Kunstwerk besteht aus zwei 2,20 Meter hohen und etwa zwei Tonnen schweren Findlingen aus Granit, von denen einer der Länge nach durchtrennt ist und in dessen Innenseiten konkave menschliche Silhouetten eingelassen wurden. Auf dem anderen, nicht durchtrennten Findling werden ebenfalls Menschen angedeutet. Die Skulpturen evozieren verschiedene Assoziationen zur Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands.

Ereignisse

1. August 2014 - Einweihung
Einweihung der Skulptur „Gespalten – Stand gehalten“ zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016