Büchen, Deutschland
Priesterkate Dorf Büchen
Bei dem im Volksmund Priesterkate genannten Gebäude handelt es sich um das 1649 fertiggestellte Alte Pastorat von Büchen. Dem Büchener Pastor diente das Haus als Amts- und Wohnsitz. Heute ist es das älteste unter Denkmalschutz stehende landwirtschaftliche Gebäude im Herzogtum Lauenburg. 1987 wurde es von der Kirche an die Gemeinde Büchen verkauft, anschließend restauriert und modernisiert. Seit 1991 ist die Priesterkate ein Kulturtreffpunkt. In dem Haus ist eine Dauerausstellung über die Geschichte der Grenze um Büchen zu besichtigen. Die Grenze zur Zeit der DDR wird unter anderem durch eine ausgestellte Selbstschussanlage vom Typ SM 70 veranschaulicht. Ein Modell zeigt die Grenzübergangsstelle Horst-Lauenburg an der Bundesstraße 5. Bild- und Texttafeln erläutern den Ausbau der Sperranlagen an der innerdeutschen Grenze und den Fall Michael Gartenschläger. Vor der Priesterkate sind eine Grenzboje aus dem Schaalsee, Grenzsäulen und ein Segment der Berliner Mauer zu besichtigen.
Kontakt
Priesterkate Dorf Büchen
Gudower Straße 1
21514 Büchen
Literatur
- Hermann, Ingolf/Sroka, Karsten: Deutsch-deutsches Grenzlexikon. Der Eiserne Vorhang und die Mauer in Stichworten, hrsg. vom Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. V., Zella Mehlis 2005
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Museale Anlage
- Historisch: Nein
- Standort: Gudower Straße 1
- Stadt: Büchen
- Gebiet: Schleswig-Holstein
- Land: Deutschland
