Potsdam, Deutschland
Mauerstele am Bahnhof Griebnitzsee
Im äußersten Osten von Potsdam-Babelsberg liegt der S-Bahnhof Griebnitzsee, die letzte brandenburger Station der S-Bahn vor Berlin. 1952 wurde der Halt zum Kontrollbahnhof ausgebaut; von 1961 bis 1989 war dieser für den Nahverkehr vollständig gesperrt. Bis 1990 befand sich hier zudem eine Grenzübergangsstelle (GÜSt).
2003 wurde am S-Bahnhof Griebnitzsee eine Gedenkstele errichtet. Mit dem durch das Potsdam-Museum koordinierten und über Spenden finanzierten Projekt „Mauer-Stele“ erinnert die Landeshauptstadt an den Verlauf der Berliner Mauer. Orten an. Auf der Gedenkstele sind Informationen zur Geschichte des historisch bedeutsamen Ortes zu lesen. Weitere Stelen befinden sich an der Glienicker Brücke und in der Mendelssohn-Bartholdy-Straße.
Ereignisse
2003 - Einweihung
Einweihung der Mauerstele am Bahnhof Griebnitzsee
1961 bis 1989 - Historie
S-Bahnhof Griebnitzsee für den Nahverkehr vollständig gesperrt
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Ja
- Standort: S-Bahnhof Griebnitzsee
- Stadt: Potsdam
- Gebiet: Brandenburg
- Land: Deutschland
