Hagen, Deutschland
Mahnmal zum Gedenken an die Deutsche Teilung
Auf Initiative des Kuratoriums Unteilbares Deutschland wurde am 2. September 1962 im Hagener Volkspark ein Mahnmal zur deutschen Teilung aufgestellt. Es besteht aus zwei Stahlträgern, von denen der kleinere sich dem größeren zuneigt. Dazwischen befand sich zunächst ein Stacheldraht, der die Trennung durch Mauer und Todesstreifen symbolisierte. 1964 verlegte die Stadt Hagen das Denkmal auf den Vorplatz des Hauptbahnhofes und versah es mit einer Mauer. Am 11. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR, am 17. Juni 1964, wurde es feierlich eingeweiht und der Vorplatz des Hagener Hauptbahnhofes in „Berliner Platz“ umbenannt. Nach der Wiedervereinigung wurde der Stacheldraht von den Stahlträgern entfernt und eine Gedenktafel angebracht. Unterhalb der Gedenktafel befindet sich die Angabe „Berlin 500 km“.
Inschriften
Inschrift der Gedenktafel
(auf dem Vorplatz des Hagener Hauptbahnhofes)
17. Juni 1953 / Aufstand der Arbeiter / in Ost-Berlin // 13. August 1961 / Bau der Mauer // Wir gedenken der Opfer von Mauer und Stacheldraht ! // 9. November 1989 / Die Mauer fällt / der Weg zur Einheit / ist frei!
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
17. Juni 1964 - Einweihung
Einweihung des Mahnmals zum Gedenken an die Deutsche Teilung
Literatur
- Hobein, Beate/Osses, Dietmar: „Bis in die fernste, fernste Zeit...“ Hagen und seine Denkmäler, Hagen 1996
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Berliner Platz
- Stadt: Hagen
- Gebiet: Nordrhein-Westfalen
- Land: Deutschland


