Solingen, Deutschland
Mahnmal „Unteilbares Deutschland“
Im südlichen Teil der Innenstadt, am Ende der Hauptstraße befindet sich der Entenpfuhl, der zentrale Platz der bergischen Großstadt Solingen. Genau 15 Jahre nach der Gründung der beiden deutschen Staaten und drei Jahre nach der Zementierung ihrer Trennung durch den Bau der Berliner Mauer ließ die Stadtverwaltung am 13. September 1964 an dieser Stelle das Mahnmal „Unteilbares Deutschland“ errichten. Die vom Bildhauer Henryk Dywan geschaffene Skulptur besteht aus zwei horizontal nebeneinander emporragenden Basaltblöcken durch deren Mitte ein mit spitzen Dornen versehenes Kupferband verläuft und beide Teile voneinander trennt. Die Anordnung symbolisiert die innerdeutsche Teilung sowie den Stacheldraht entlang der 1400 Kilometer langen Grenze. Ein auf halber Höhe der Skulptur verlaufender Basaltring umschließt die Figuren und stellt trotz ihrer gewaltsamen Trennung deren unzertrennliche Einheit her. Der umlaufende Schriftzug entlang des Basaltringes zitiert die ersten beiden Zeilen der deutschen Nationalhymne.
Inschriften
Inschrift des Denkmals
(entlang des Basaltringes)
Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland / Danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
13. September 1964 - Einweihung
Einweihung des Mahnmals „Unteilbares Deutschland“
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: am Entenpfuhl
- Stadt: Solingen
- Gebiet: Nordrhein-Westfalen
- Land: Deutschland
