Recklinghausen, Deutschland
Mahnmal „Unteilbares Deutschland“
1959 rief die Stadt Recklinghausen, angeregt durch die Bürger und die politischen Parteien der Stadt, zu einem Wettbewerb für ein Mahnmal „Unteilbares Deutschland“ auf. Sieger dieses Wettbewerbes war der Recklinghauser Maler, Grafiker und Kunsterzieher Heinz Ridder. Das Mahnmal „Unteilbares Deutschland“ wurde anlässlich des 7. Jahrestages des Volksaufstandes in der DDR, am 17. Juni 1960, auf dem Kirchplatz bei St. Peter durch den damaligen Oberbürgermeister Heinrich Auge feierlich eingeweiht. Die Rede zum 17. Juni hielt vor 6 000 Menschen der damalige Sozialminister des Landeskabinetts Nordrhein-Westfalen, Konrad Grundmann. Das Denkmal besteht aus zwei großen Betonblöcken, die ursprünglich mit Stacheldraht verbunden waren. Nach der Wiedervereinigung wurde er durch Eisenstangen als verbindendes Element ersetzt.
Inschriften
Inschrift des Mahnmals
(am Sockelfuß auf der unteren rechten Seite)
Deutschland / ist unteilbar
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Inschrift des Mahnmals
(an der Stirnseite des linken Blocks)
Hamburg / Köln / München
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Inschrift des Mahnmals
(auf dem rechten Block im oberen Bereich, auf der Front- und Rückseite)
Berlin
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
17. Juni 1960 - Einweihung
Enthüllung des Mahnmals „Unteilbares Deutschland“
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
Weitere Informationen
- Information der Stadt Recklinghausen, Untere Denkmalbehörde
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Kirchplatz St. Peter
- Stadt: Recklinghausen
- Gebiet: Nordrhein-Westfalen
- Land: Deutschland
