Kella, Deutschland

Kunstwerk „Ferne sucht Nähe“ zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands

 
Als erstes von insgesamt sieben Kunstwerken, die im Rahmen des Projekts „Kunst an der ehemaligen innerdeutschen Grenze“ aufgestellt wurden, konnten am 9. November 2012, am Jahrestag des Mauerfalls, die aus Stahl gestanzten Worte „Ferne sucht Nähe“ des Künstlers Hans Lamb, die auch umgekehrt lesbar sind, eingeweiht werden. Die Idee zur Schaffung der Erinnerungsobjekte kam im Jahr 2009 von Lothar Quanz, dem Vorsitzenden des Kulturpolitischen Ausschusses im Hessischen Landtag. Die Finanzierung sowie die Realisierung des Projekts wurden gemeinsam von der Stiftung ARS NATURA, der Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Stiftung der Sparkasse Werra-Meißner „Gutes bewahren – Zukunft gestalten“ und dem Verein für Regionalentwicklung geleistet. Die Wörter sind jeweils etwa 1,30 Meter hoch, drei Meter breit und in einem Abstand von etwa drei bis vier Metern voneinander aufgestellt. Die Kulisse vor der sie stehen, ist der weite Blick ins Eichsfeld. Die sechs weiteren Kunstwerke des Projekts befinden sich ebenfalls im Werratal.

Ereignisse

9. November 2012 - Einweihung
Einweihung des Kunstwerks „Ferne sucht Nähe“