Oebisfelde-Weferlingen, Deutschland

Grenzausstellung im Burg- und Heimatmuseum

 
Der Ort Oebisfelde war bis Ende des Zweiten Weltkrieges ein Bahnknotenpunkt. Sieben wichtige Strecken führten durch den Ort, wie etwa die Lehrter Bahn nach Wolfsburg und Hannover. Diese Strecke blieb auch nach Abriegelung der Grenze zur Bundesrepublik für Interzonenzüge offen, während die drei anderen grenzüberschreitenden Bahnstrecken stillgelegt wurden. Als Grenzbahnhof war Oebisfelde in der DDR mit umfangreichem Personal ausgestattet. Im Burg- und Heimatmuseum ist eine Grenzausstellung zu sehen. Es werden u. a. Modelle von Grenztürmen, Grenzsteine und ein Zaun mit dem Nachbau einer Selbstschussanlage sowie eine umfangreiche Schrift- und Bilddokumentation über die Zeit der Friedlichen Revolution 1989 gezeigt. Der Oebisfelder Heimatverein betreibt seit 1997 das heute etwa 500 Quadratmeter große Museum. Neben der Ausstellung zur Grenze beinhaltet es regionalspezifische Themen, wie Alltag, Handwerk und Eisenbahngeschichte.

Kontakt

Oebisfelder Heimatverein e.V. - Burg- und Heimatmuseum
Ritterstraße 9
39646 Oebisfelde-Weferlingen
Telefonnummer: +49 (0) 39002 44526
Zentrale Mail Adresse: info@heimatverein-oebisfelde.de

Ereignisse

1997 - Eröffnung
Eröffnung des Burg- und Heimatmuseums

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Museale Anlage
  • Historisch: Nein
  • Standort: Burgstraße 12
  • Stadt: Oebisfelde-Weferlingen
  • Ortsteil: Oebisfelde
  • Gebiet: Sachsen-Anhalt
  • Land: Deutschland