Schnackenburg, Deutschland

Geschleiftes Dorf Stresow

 
Das Dorf wurde erstmals 1310 urkundlich erwähnt. Nachdem 1922 ein Brand das Dorf schwer verwüstet hatte, wurde es sofort wieder aufgebaut. Durch seine Lage wurde es in der DDR-Zeit Teil der „Aktion Ungeziefer“. Am 30. Mai 1952 rückten Soldaten in das Dorf ein und etwa die Hälfte der Einwohner wurde zwangsausgesiedelt. Bis 1974 wurden auch die restlichen Bewohner umgesiedelt und das Dorf vollständig dem Erdboden gleich gemacht. Nur noch die Gedenk- und Begegnungsstätte Stresow, bestehend aus einem 1997 errichteten Gedenkstein und diversen Nachbauten der Grenzbefestigungsanlagen, erinnert als Teil des Grenzlandmuseums Schnackenburg an die Siedlung.

Ereignisse

1997 - Einweihung
Gedenkstein zur Erinnerung an das geschleifte Dorf Stresow