Berlin, Deutschland
Gedenktafel zum Mauerfall
Von den 155 Kilometer langen Absperrungen der Berliner Mauer verliefen 37 Kilometer überwiegend durch Wohngebiete. Eine der so unterbrochenen Straßen war die Sonnenallee zwischen Treptow und Neukölln.
Am 20. März 1993 wurde durch die Bezirksbürgermeister Michael Brückner (Treptow) und Hans-Dieter Mey (Neukölln) eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Maueröffnung am 9. November 1989 enthüllt. Sie befindet sich am ehemaligen Grenzübergang Sonnenallee im Ortsteil Baumschulenweg. Geschaffen wurde die in das Kleinmosaikpflaster des Bürgersteigs eingelassene Eisenplatte von den beiden Treptower Künstlern Rüdiger Röhl und Jan Skuin. Sie ist als abstraktes Relief gestaltet und trägt eine Inschrift.
Inschriften
Inschrift der Gedenktafel
(am ehemaligen Grenzübergang Sonnenallee im Ortsteil Baumschulenweg, in den Bürgersteig eingelassen)
Maueröffnung / Berlin Treptow / Neukoelln / 9. November 1989
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
20. März 1993 - Einweihung
Einweihung der Gedenktafel zum Mauerfall
Literatur
- Hübner, Holger: Das Gedächtnis der Stadt. Gedenktafeln in Berlin, Berlin 1997
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Ja
- Standort: Sonnenallee, Brücke über dem Heidekampgraben
- Stadt: Berlin
- Ortsteil: Treptow-Köpenick
- Gebiet: Berlin
- Land: Deutschland

