Frankenheim, Deutschland

Gedenktafel „Sophienhöhe“

 
Im Jahre 1915 begann in der „Sophienhöhe“ der Kurbetrieb. Das Sanatorium hatte seinen Namen von der Großherzogin Sophie erhalten, die das Dorf Frankenheim mit einer Geldspende für notleidende Menschen unterstützte. Das Gebäude lag auf Thüringer Gebiet, der Garten zum Teil in Bayern. Im Zuge der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses Gelände Sperrgebiet. Die Besitzer der „Sophienhöhe“ durften noch bis 1965 in ihrem Haus wohnen. Am 31. August 1967 wurde das Haus jedoch gesprengt und das Gelände eingeebnet. Zur Erinnerung an die „Sophienhöhe“ errichtete der Rhönklub eine Gedenktafel.

Inschriften

Inschrift der Gedenktafel
(an der Straße zwischen Frankenheim und Leubach)
Hier stand das Kurheim / „Sophienhöhe“ benannt nach / der Großherzogin Sophie von / Sachsen-Weimar-Eisenach. / Am 31.8.1967 wurde es vom / SED-Staat zerstört und / abgerissen. / Hauptvorstand des Rhönklubs
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016