Berlin, Deutschland
Gedenktafel für die verfolgten Sozialdemokraten
Zum 40. Jahrestag der SED-Gründung durch Zwangsvereinigung der KPD und SPD in der damaligen SBZ wurde an der Zentrale des Berliner Landesverbandes der SPD im West-Berliner Bezirk Wedding am 31. März 1986 eine Gedenktafel enthüllt. Die Initiative ging von Hans-Joachim Helwig-Wilson und dem sozialdemokratischen Arbeitskreis ehemaliger politischer Häftlinge aus. Mit der Tafel verneigt sich die SPD vor den Opfern von Gewalt. Zugleich wird daran erinnert, dass die Sozialdemokratie die höchste Opferzahl unter Parteimitgliedern während der beiden deutschen Diktaturen zu beklagen habe.
Inschriften
Inschrift der Gedenktafel
(an der Zentrale des Berliner Landesverbandes der SPD)
DIE OPFER MAHNEN / Zum Gedenken an die / verfolgten Sozialdemokraten / unter der nationalsozialistischen / und kommunistischen Diktatur / 31.3.1986 / Sozialdemokratischer Arbeitskreis / ehemaliger politischer Häftlinge
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
31. März 1986 - Einweihung
Einweihung der Gedenktafel für die verfolgten Sozialdemokraten
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Müllerstraße 163
- Stadt: Berlin
- Ortsteil: Mitte
- Gebiet: Berlin
- Land: Deutschland

