Hofbieber, Deutschland

Gedenkstein zur Grenzöffnung

 
Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze im Jahre 1989 gab es auch zwischen den Orten Obernüst und Walkes Bestrebungen, den früher grenzüberschreitenden Wald- und Feldweg wiederherzustellen. Obernüst und Walkes hatten traditionell eine Verbindung, da sie demselben Kirchenamt zugehörten. Viele persönliche Beziehungen wurden durch die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR getrennt. Nach dem Mauerfall betrieben beide Ortsteile die Instandsetzung des Weges und errichteten gemeinsam den „Ahornplatz“. Nach Fertigstellung des Wanderweges wurde 1991 ein Gedenkstein zur Erinnerung an die Grenzöffnung im November 1989 aufgestellt. Alljährlich zu Fronleichnam wird an diesem Platz eine Gedenkveranstaltung durchgeführt.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(am Waldweg)
Zum Gedenken / an die / Grenzöffnung / im Nov. 1989 / Dem Land / den Frieden / dem Volk / die Freiheit / der Jugend / die Zukunft / Glücklich / das Volk, dessen / Gott der Herr ist / Walkes Obernüst / 1991
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

1991 - Einweihung
Einweihung des Gedenksteins zur Erinnerung an die Grenzöffnung
1989 - Historie
Öffnung der innerdeutschen Grenze zwischen Obernüst und Walkes

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016