Maroldsweisach, Deutschland

Gedenkstein zur Grenzöffnung

 
Am 2. Dezember 1989 forderten die Einwohner des thüringischen Dorfes Hellingen, das sich im Sperrgebiet an der Grenze zu Bayern befand, die Öffnung des Grenztores nach Maroldsweisach. Gemeinsam mit Einwohnern der umliegenden Ortschaften marschierten sie durch den Gemeindewald bis zur Grenze, die nach 40 Jahren für ein paar Stunden geöffnet wurde. Offiziell wurde der Grenzübergang erst später freigegeben. Zur Erinnerung an den Dezember 1989 wurde an der ehemaligen Grenze ein beinah mannshoher Gedenkstein gesetzt. Auf einer Schautafel ist die Chronik des Grenzabschnittes dargestellt. Der Gedenkstein trägt eine Inschrift.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(An der ehemaligen Grenze)
1949 teilte man unser Land / am 2.12.1989 / reichten wir uns hier / wieder die Hand
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

2. Dezember 1989 - Historie
Die Einwohner Hellingens forderten die Öffnung des Grenztores nach Maroldsweisach und marschierten bis zur Grenze. Diese wurde für ein paar Stunden geöffnet.

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016