Etzleben, Deutschland
Gedenkstein zur Erinnerung an die deutsche Einheit
Die rund 260 Anwohner zählende selbstständige Gemeinde im heutigen Kyffhäuserkreis galt bis 1990 als typisches Brunnendorf, das auch zur Zeit der DDR weder über eine Wasser- noch eine Abwasserleitung verfügte. Erst nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden im Dezember 1990 umfangreiche Baumaßnahmen angestoßen. Neben der Einrichtung eines Telefonanschlusses für jeden Haushalt wurden erstmals in der Gemeindegeschichte auch zentrale Trinkwasserleitungen verlegt und die Abwasserentsorgung installiert. An die deutsche Einheit erinnert seit dem 3. Oktober 1990 in der Nähe des sogenannten Denkmalsgartens ein auf einer Grünfläche errichteter Gedenkstein. Der schlichte, aus der Gemarkung stammende Findling trägt auf der Frontseite einen aus Metall gefertigten Schriftzug. Dahinter pflanzten die Gemeindeanwohner eine Eiche als Baumdenkmal. Eine daneben aufgestellte Sitzbank ergänzt das Ensemble.
Inschriften
Inschrift des Gedenksteins
(auf der Frontseite)
3. Oktober / 1990
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
3. Oktober 1990 - Einweihung
Einweihung des Gedenkstein zur Erinnerung an die deutsche Einheit
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: in unmittelbarer Nähe zum Denkmalsgarten
- Stadt: Etzleben
- Gebiet: Thüringen
- Land: Deutschland
