Sehestedt, Deutschland

Gedenkstein zur Erinnerung an die deutsche Einheit

 
Als einzige Gemeinde entlang des Nord-Ostsee-Kanals ist die 772 Anwohner zählende Ortschaft durch die Seefahrtstraße in einen Nord- und Südteil getrennt. Die Überwindung der mehr als vierzig Jahre dauernden innerdeutschen Teilung am 3. Oktober 1990 begeht die Dorfgemeinschaft bis heute regelmäßig mit einer Feierstunde. Auf einer begrünten Fläche inmitten der Kreuzung zwischen den Straßenzügen Kirchenweg, Am Denkmal und Hauptstraße befindet sich – neben dem Monument für die Schlacht bei Sehestedt im Dezember 1813 – ein Gedenkstein zur Erinnerung an die deutsche Einheit. Zugleich würdigt der Findling die Partnerschaft mit der mecklenburgischen Gemeinde Lohmen, die bereits ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer begründet wurde und „immer noch aktiv gelebt“ wird. Delegationen beider Partnergemeinden statten einander, insbesondere anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit, wiederkehrend Besuche ab.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(auf der Frontseite)
3. Oktober / 1990 / Lohmen – Sehestedt
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch