Wernigerode, Deutschland

Gedenkstein zur Erinnerung an die deutsche Einheit

 
Vormals unmittelbar an der innerdeutschen Grenze gelegen, entwickelte der damalige Landkreis Wernigerode nach 1989 frühzeitig Beziehungen zum benachbarten niedersächsische Landkreis Goslar. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages unterstützte der Landkreis Goslar den sachsen-anhaltischen Landkreis Wernigerode durch Transfer- und Beratungsleistungen bei der Neuordnung der Verwaltungsinfrastruktur. In Erinnerung an die deutsche Einheit und Partnerschaft zwischen den beiden Landkreisen wurden in Wernigerode anlässlich der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ein Gedenkstein errichtet und eine Eiche gepflanzt. An der Einweihungszeremonie nahmen neben zahlreichen Gästen auch der ehrenamtliche Landrat von Goslar Klaus „Jockel“ Hohmann, der Oberkreisdirektor des Landkreises Goslar Erhard Müller sowie der ehrenamtliche Landrat des Landkreises Wernigerode Dr. Uwe Heuck zusammen mit dem Oberkreisdirektor des Landkreises Wernigerode Dr. Michael Ermrich teil. Der niedrige, aus schwarzem Stein gefertigte Quader trägt auf der Oberseite das Datum der deutschen Einheit und zeigt auf den Seitenflächen die Wappen der beiden Landkreise: einen halbseiteigen Adler mit Löwen für Goslar sowie zwei einander zugewandte Forellen des damaligen Landkreises Wernigerode, der im Zuge der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt 2007 im Landkreis Harz aufging.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(an der Ober- und den Seitenkanten)
3. 10. / 1990 / Landkreis / Wernigerode / Landkreis / Goslar
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

3. Oktober 1990 - Einweihung
Einweihung des Gedenksteins zur Erinnerung an die deutsche Einheit