Hanerau-Hademarschen, Deutschland
Gedenkstein zur deutschen Einheit
Inmitten der schleswig-holsteinischen Geestlandschaft im Kreis Rendsburg-Eckernförde gelegen, ist der Erholungsort nicht zuletzt als Alterswohnsitz Theodor Storms bekannt, der hier neben anderen Novellen auch seine bekannteste Erzählung „Der Schimmelreiter“ verfasste. Seinem wohl berühmtesten Bürger setzte Hanerau-Hademarschen mit einer Bronzeskulptur des Schriftstellers im weitläufigen Waldfriedhof ein Denkmal.
Auf dem Friedhofsgelände der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde hingegen wollte die Stadt an die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten erinnern. Zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 zunächst mit der Pflanzung einer Eiche als Baumdenkmal. Anlässlich des ersten Jahrestags der deutschen Einheit enthüllte der damalige Bürgermeister Richard Feldhusen im Rahmen einer Feierstunde sowie in Anwesenheit interessierter Bürgerinnen und Bürger am 3. Oktober 1991 neben der Eiche außerdem einen gravierten Findling. Ein viertelstündiges Glockengeläut begleitete die Zeremonie. Beim anschließenden Festgottesdienst, der von Gesangsbeiträgen der Hademarscher Liedertafel begleitet wurde, ging Pastor Hans Peter Petersen in seiner Andacht ausführlich auf das historische Ereignis der deutschen Wiedervereinigung ein.
Inschriften
Inschrift des Gedenksteins
(auf der Frontseite)
Deutsche Vereinigung / 3. Oktober 1990
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
3. Oktober 1991 - Einweihung
Einweihung des Gedenkstein zur deutschen Einheit
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: auf dem Gelände der Kirchengemeinde Hademarschen
- Stadt: Hanerau-Hademarschen
- Gebiet: Schleswig-Holstein
- Land: Deutschland
