Bornhagen, Deutschland
Gedenkstein zur Deutschen Einheit
An der hessisch-niedersächsischen Landesgrenze erinnert ein Gedenkstein an die Öffnung der innerdeutschen Grenze. An der Burg Hanstein, deren Nordturm von den DDR-Grenztruppen als Beobachtungsposten genutzt wurde, war 1990, noch vor der endgültigen Grenzöffnung, ein neuer Grenzübergang errichtet worden. Der Gedenkstein wurde auf Initiative von Bürgern errichtet und trägt eine Inschrift.
Inschriften
Inschrift des Gedenksteins
(an der Burg Hanstein)
Am 19. Januar 1990 / öffnete sich vor der Burg / Hanstein der eiserne Vorhang. / Es war ein denkwürdiger Tag, und / fröhliche Musik verschönte die lang- / ersehnte Stunde. Weit über 40 Jahre wurden deutsche / Menschen durch Stacheldraht, Tretminen, Wachhunde / und Schießbefehl von einander getrennt. / Moskauhörige, verbrecherische Elemente wollten es so! / Wir sollten dies nicht verschweigen, auch nicht vergessen. / Denn diese nach '45 in der DDR Regierenden waren nur / darauf aus, alles Gewesene, Gewachsene zu zerschlagen.
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
19. Januar 1990 - Historie
Öffnung der innerdeutschen Grenze an der Burg Hanstein
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Ja
- Standort: Burg Hanstein
- Stadt: Bornhagen
- Gebiet: Thüringen
- Land: Deutschland
