Oberkrämer, Deutschland

Gedenkstein und Bäume zur Erinnerung an die deutsche Einheit

 
Auf Initiative von Bernd Ostwald (CDU) beschloss die Gemeindevertretung Oberkrämer im Mai 2015 die Errichtung eines wachsenden Baumdenkmals in Erinnerung an die deutsche Einheit. Am Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, dem 9. November 2015, enthüllte der Bürgermeister Peter Leys – in Anwesenheit von Gemeindevertretern, Ortsvorstehern sowie Mitarbeitern des Bau- und Ordnungsamtes – die drei in Form eines gleichseitigen Dreiecks gepflanzten Bäume mit einem Gedenkstein in der Mitte. Die ursprüngliche Idee für ein wachsendes Einheitsdenkmal entstand bereits 2012 und stammt von Werner Erhardt aus Wunsiedel. Sein Vorschlag für ein aus drei Laubgewächsen bestehendes Denkmal wurde bei einem Bürgerdialog mit der Bundesregierung aufgegriffen und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie mit Unterstützung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. in den Folgejahren von Hunderten Gemeinden umgesetzt. So sollen auch im Oberkrämer Ortsteil Eichstädt die Baumkronen der im Dreieck gepflanzten Kiefer als Symbol für den Osten, Buche als Zeichen für den Westen und Eiche als Sinnbild für das wiedervereinigte Deutschland zusammenwachsen. In der Mitte der Anordnung befindet sich ein Gedenkstein mit einer gravierten Tafel.

Inschriften

Inschrift der Gedenktafel
(an der Frontseite des Gedenksteins)
Tag der / Deutschen Einheit / 3. 10. 1990
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

9. November 2015 - Einweihung
Einweihung des Gedenksteins und der Bäume zur Erinnerung an die deutsche Einheit