Föritztal, Deutschland

Gedenkstein Grenzöffnung

 
Das thüringische Dorf liegt unmittelbar an der Grenze zu Bayern. Im Jahr 1952 wurden im Zuge der Verschärfung des Grenzregimes zwölf Heubischer Familien von DDR-Behörden zwangsweise umgesiedelt. Mit Öffnung der Grenzen 1989 rückte die nahe gelegene Große Kreisstadt Neustadt bei Coburg für DDR-Bewohner wieder in erreichbare Nähe. Zwischen Heubisch und Neustadt bei Coburg wurde deshalb ein zusätzlicher Grenzübergang geschaffen. Kontrolliert wurde hier, wie auch an allen anderen Grenzübergängen zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, nur bis Ende Juni 1990. Zur Erinnerung an die Grenzöffnung wurde zwischen Heubisch und Neustadt bei Coburg ein Gedenkstein mit einer Tafel versehen.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(Weg am Neustadter Forst)
Heubisch/Thr. / Grenzöffnung / 23.6.1990 / N.-Bergmühle/Bay
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016