Eisenhüttenstadt, Deutschland

Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

 
Auf dem Friedensplatz des Ortsteils Fürstenberg steht seit dem 14. November 1999 ein Findling, den die Bürgervereinigung Fürstenberg (Oder) e.V. setzen ließ. Fürstenberg wurde 1961 mit dem benachbarten, 1950 gegründeten Ort Stalinstadt zu Eisenhüttenstadt zusammengefasst. In den Sockel des Denkmals ist eine Kassette mit den Namen von 553 Toten eingemauert, unter denen sich auch Opfer der Nachkriegszeit befinden. Einige waren bei Minenunfällen ums Leben gekommen, andere von der sowjetischen Geheimpolizei NKWD verhaftet und ermordet worden. Der Findling trägt eine Inschrift in Goldbuchstaben.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(auf dem Friedensplatz)
Den Opfern / von Krieg / und / Gewaltherrschaft / der Stadt / Fürstenberg (Oder) / Bürgervereinigung Fürstenberg (Oder) e. V. / 14. Nov. 1999.
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

14. November 1999 - Errichtung
Errichtung des Gedenksteins für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Nein
  • Standort: Friedensplatz
  • Stadt: Eisenhüttenstadt
  • Gebiet: Brandenburg
  • Land: Deutschland