Grünewalde, Deutschland

Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewalt

 
Am 26. Juni 1921 war in Grünewalde ein Denkmal für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges eingerichtet worden, in dessen Mittelpunkt das Sandstein-Denkmal eines trauernden Soldaten stand, der sich auf sein Schwert stützt. Um ihn herum war eine Vielzahl von Grabkreuzen gruppiert, die die Namen der gefallenen Soldaten aus Grünewalde trugen. 1947 verschwand dieses Denkmal. In einer Gemeindevertretersitzung im März 1947 wurde mitgeteilt, dass dies auf Anordnung der sowjetischen Kreiskommandantur geschehen war. Die Steine wurden in einem nahegelegenen See versenkt worden. Auf Initiative des Heimatvereins Grünewalde wurden ab 1995 Spenden gesammelt, um einen neuen Gedenkstein zu errichten, der den Toten beider Weltkriege und den Opfern politischer Gewalt nach 1945 gewidmet sein sollte. Anlässlich des Volkstrauertages am 17. November 1996 wurde der mit Klinkersteinen fundamentierte Findling eingeweiht.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(auf dem Friedhof)
Den Opfern von Krieg / und Gewalt / zu ehrendem Gedenken
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

17. November 1996 - Einweihung
Einweihung des Gedenksteins für die Opfer von Krieg und Gewalt

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Nein
  • Standort: Friedhof
  • Stadt: Grünewalde
  • Gebiet: Brandenburg
  • Land: Deutschland