Ilmenau, Deutschland

Gedenkstein für die Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung

 
Im Rennsteig-Werk und im Glaswerk Schübel mussten Menschen während des Zweiten Weltkrieges unter widrigen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Im April 1945 wurden acht sowjetische Zwangsarbeiter von Wehrmachtsangehörigen erschossen. Zwei weitere starben im Lager an den Folgen von Misshandlungen und den schlechten Lebensbedingungen. Diese zehn Toten wurden auf dem Friedhof im Fraubachtal beigesetzt. Bereits zu DDR-Zeiten wurde an der Grabstelle ein Gedenkstein gesetzt. Auf Initiative der CDU-Ortsgruppe Frauenwald und des Bundes der Vertriebenen Frauenwald wurde der Gedenkstein im Jahr 1995 erneuert und mit einer neuen Inschrift erweitert. Diese Inschrift bezieht alle Opfer von Krieg und Gewalt ein.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(auf dem Friedhof)
Gedenken der opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

1995 - Wiedereröffnung
Erneuerung des Gedenksteins und Anbringung neuer Inschrift

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Nein
  • Standort: Friedhof im Fraubachtal
  • Stadt: Ilmenau
  • Ortsteil: Frauenwald
  • Gebiet: Thüringen
  • Land: Deutschland