Szczecin, Polen
Gedenkstein für die Opfer von Katyń
Anlässlich des 60. Jahrestages der Massenerschießungen von Katyń wurde am 12. Mai 2000 auf dem Vorplatz der Dominikanerkirche in Szczecin (deutsch: Stettin) ein Gedenkstein errichtet. Er wurde von der Stettiner Katyń-Gesellschaft gestiftet und von Mirosław Krawczyk gestaltet. Der 7,5 Tonnen schwere Findling trägt eine Gedenktafel aus Edelstahl, die einem militärischen Ordenskreuz nachempfunden ist. Er ruht auf einem kleinen gepflasterten Hügelchen, das an die Gestaltung der Gräber auf dem polnisch-ukrainischen Friedhof in Charkiw erinnert. Die Enthüllung und Einweihung des Gedenksteins übernahmen der Wojewode Westpommerns, Władysław Lisewski, und der Stettiner Bischof Błażej Marian Kruszylowicz. Der kleine Platz, auf dem das Denkmal steht, erhielt den Namen »Platz der Opfer von Katyń«.
Inschriften
Inschrift der Gedenktafel
(auf dem Vorplatz der Dominikanerkirche)
»Gdy gaśnie pamięć ludzka / dalej mówią
kamienie« / ks. kard. Stefan Wyszyński //
Pamięci / 21857 jeńców – oficerów i policjantów
/ zamordowanych w 1940 r. przez
NKWD / z rozkazu Biura Politycznego WKP(b)
ZSRR: / w Katyniu – 4421 jeńców z Kozielska /
w Charkowie – 3820 jeńców ze Starobielska
/ w Kalininie (Twer), Miednoje – 6311 jeńców
z Ostaszkowa / i w innych, dotychczas nieznanych
miejscach – 7305 jeńców // Śpijcie
spokojnie / Polska o Was nie zapomniąca, /
Polska o Was pamięta / i pamiętać będzie //
W 60 rocznicę zbrodni / Rodziny pomordowanych
/ Szczecin 13. IV. 2000 r.
Deutsche Übersetzung:
»Wenn die menschliche Erinnerung verblasst, sprechen die Steine weiter«, Kardinal Stefan Wyszyński. Zum Gedenken an 21 857 Kriegsgefangene – Offiziere und Polizisten, die 1940 durch den NKWD auf Befehl des Politbüros der Kommunistischen Partei der Sowjetunion – Bolschewiki ermordet wurden: in Katyń – 4421 Kriegsgefangene aus Koselsk, in Charkiw – 3820 Kriegsgefangene aus Starobilsk, in Kalinin (Twer), Mednoje – 6311 Kriegsgefangene aus Ostaschkow und an anderen, bisher unbekannten Orten – 7305 Kriegsgefangene. Schlaft ruhig, Polen vergisst Euch nicht, Polen gedenkt Eurer und wird Eurer gedenken. Am 60. Jahrestag des Verbrechens, die Familien der Ermordeten, Stettin 13. 4. 2000
»Wenn die menschliche Erinnerung verblasst, sprechen die Steine weiter«, Kardinal Stefan Wyszyński. Zum Gedenken an 21 857 Kriegsgefangene – Offiziere und Polizisten, die 1940 durch den NKWD auf Befehl des Politbüros der Kommunistischen Partei der Sowjetunion – Bolschewiki ermordet wurden: in Katyń – 4421 Kriegsgefangene aus Koselsk, in Charkiw – 3820 Kriegsgefangene aus Starobilsk, in Kalinin (Twer), Mednoje – 6311 Kriegsgefangene aus Ostaschkow und an anderen, bisher unbekannten Orten – 7305 Kriegsgefangene. Schlaft ruhig, Polen vergisst Euch nicht, Polen gedenkt Eurer und wird Eurer gedenken. Am 60. Jahrestag des Verbrechens, die Familien der Ermordeten, Stettin 13. 4. 2000
Sprache: Polnisch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
12. Mai 2000 - Errichtung
Errichtung des Gedenksteins für die Opfer von Katyń
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Erinnerungsorte für die Opfer von Katyn, Leipzig 2013
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Vorplatz der Dominikanerkirche, plac Ofiar Katynia, ul. Wielkopolska
- Stadt: Szczecin
- Gebiet: Woiwodschaft Westpommern
- Land: Polen
