Berlin, Deutschland

Gedenkstein für die Opfer des 17. Juni 1953

 
Im Viktoriapark, der zwischen 1888 und 1894 nach Plänen des Stadtgartendirektors Hermann Mächtig auf dem 66 Meter hohen Kreuzberg entstand, wurde am 16. Juni 1954 an der Ecke Möckernstraße / Kreuzbergstraße ein Mahnkreuz für die Opfer des Volksaufstandes am 17. Juni in der DDR errichtet. 1980 wurde der Park als erste öffentliche Grünanlage Berlins unter Denkmalschutz gestellt und das seit 1954 mehrfach erneuerte Holzkreuz wurde später ergänzt durch einen Gedenkstein aus Rosenquarz, der eine Inschrift trägt.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(vor dem Holzkreuz)
17. Juni 1953
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

16. Juni 1954 - Einweihung
Einweihung des Gedenksteins für die Opfer des 17. Juni 1953

Literatur

  • Böhm,Tobias/Heimann, Siegfried/Maha, Andreas/Schiller, Dietmar: Studie zu den Ereignissen des 17. Juni 1953. Grundlage für die Errichtung eines Denkmals zur Würdigung der Opfer des Arbeiteraufstandes, Berlin 1995

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016