Braunlage, Deutschland

Gedenkstein für die Deutsche Einheit

 
Über Jahrzehnte waren die Orte Braunlage und Elend durch die innerdeutsche Grenze getrennt. Der Fluss Bremke, der zwischen den beiden Orten fließt, war infolge der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg zum Grenzfluss geworden. Auf Initiative von Braunlager Bürgern und Mitgliedern der Museumsgesellschaft Braunlage e. V. wurde 1996 ein Granitstein zur Erinnerung an die Wiedervereinigung aufgestellt. Auf private Initiative von Helmut Rosenberg wurde an dieser Stelle ein Erinnerungsplatz geschaffen und dieser mit einem Hinweisschild und einer Ruhebank versehen.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(an der B 27)
Deutschland / 1989 / wieder vereint
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Inschrift der Hinweistafel
(an der B 27)
Bremke-Begegnungsstätte / Grenzöffnung am 12.11.89 / Der Granitstein bedeutet: / Spaltung und / Wiedervereinigung. / Zehn + fünf Eichenblätter / symbolisieren die Bundesländer, / der Stacheldraht die Trennung / durch den „Eisernen Vorhang“ / Die Kronen der Eichen werden zusammenwachsen / Die Anlage wurde 1996 von den / ehem. Grenzorten und dem Landkreis / Wernigerode geschaffen. / M. Wirth.
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

1996 - Errichtung
Errichtung des Gedenksteins für die Deutsche Einheit
11. November 1989 - Historie
Öffnung der innerdeutschen Grenze bei Bremke

Literatur

  • Ullrich, Maren: Geteilte Ansichten. Erinnerungslandschaft deutsch-deutsche Grenze, Berlin 2006

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016