Berlin, Deutschland

Gedenkkreuz für Willi Marzahn

 
In den frühen Morgenstunden des 19. März 1966 wollten zwei Unteroffiziere der NVA, der 24-jährige Willi Marzahn und Eberhard M., bei Kohlhasenbrück/ Steinstücken nach West-Berlin flüchten. Sie trugen eine Maschinenpistole und eine Pistole bei sich. Beide wurden von Grenzposten entdeckt und beschossen, worauf die Flüchtlinge das Feuer erwiderten. Marzahn wurde erschossen. Sein Begleiter blieb unverletzt und konnte in den Westen flüchten. Willi Marzahn zu Ehren wurde ein Holzkreuz mit einer Inschrift errichtet.

Inschriften

Inschrift auf dem Querbalken des Gedenkkreuzes
Willi Marzahn / am 19.3.1966 / auf der Flucht erschossen
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Literatur

  • Filmer, Werner/Schwan, Heribert: Opfer der Mauer. Die geheimen Protokolle des Todes, München 1991
  • Hübner, Holger: Das Gedächtnis der Stadt. Gedenktafeln in Berlin, Berlin 1997

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Unbekannt
  • Standort: Königsweg, gegenüber Nr. 326
  • Stadt: Berlin
  • Ortsteil: Steglitz-Zehlendorf
  • Gebiet: Berlin
  • Land: Deutschland