Zamość, Polen
Gedenkkreuz für die Opfer von Katyń
Das sieben Meter hohe Gedenkkreuz für die Opfer von Katyń neben der Katharinenkirche in der historischen Altstadt von Zamość (deutsch: Zamosch) wurde im Jahr 2000 auf Initiative der örtlichen »Katyń-Familie« errichtet. Es wurde von Prof. Bogusław Smyrski entworfen und besteht aus Waschbeton. An seiner Vorderseite ist ein Relief des Wappens der Polnischen Armee, der gekrönte Adler mit einem Amazonenschild, befestigt. An beiden Seiten befinden sich knappe Inschriften sowie eine Nachbildung des »Virtuti Militari«-Ordens. Am Standort des Kreuzes wurde vor dessen Errichtung Erde aus Katyń, Charkiw und Mednoje eingelassen. Das Gedenkkreuz wurde am 30. September 2000 in Anwesenheit von Vertretern der kommunalen und regionalen Politik mit einer Messe eingeweiht, die von Bischof Jan Srutwa sowie dem Überlebenden des NKWD-Lagers Koselsk, Prälat Zdzisław Peszkowski, geleitet wurde.
Inschriften
Inschrift des Denkmals
(an beiden Seiten)
Katyń / 1940;
Kozielsk / Ostaszków / Starobielsk;
Pomnik ufundowało / społeczeństwo
Zamościa / i Zamojska Rodzina Katyńska / w
60 rocznicę zbrodni / 30. 9. 2000
Deutsche Übersetzung:
Katyń 1940; Koselsk, Ostaschkow, Starobilsk; Dieses Denkmal wurde von der Gesellschaft von Zamość und der Katyń-Familie Zamość zum 60. Jahrestag des Verbrechens gestiftet, 30. 9. 2000
Katyń 1940; Koselsk, Ostaschkow, Starobilsk; Dieses Denkmal wurde von der Gesellschaft von Zamość und der Katyń-Familie Zamość zum 60. Jahrestag des Verbrechens gestiftet, 30. 9. 2000
Sprache: Polnisch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
30. September 2000 - Einweihung
Einweihung des Gedenkkreuzes für die Opfer von Katyń
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Erinnerungsorte für die Opfer von Katyn, Leipzig 2013
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Katharinenkirche, plac Jana Jaroszewicza 1
- Stadt: Zamość
- Gebiet: Woiwodschaft Lublin
- Land: Polen
