Sonneberg, Deutschland

Gedenkkreuz für die Opfer der Teilung Deutschlands

 
Zur Erinnerung an die Opfer der früheren innerdeutschen Grenze wurde im thüringischen Sonneberg anlässlich des 16. Jahrestages der Deutschen Einheit von der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS) eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. Sonneberg lag direkt an der Grenze der DDR zur Bundesrepublik Deutschland und war damit ab 1952 Sperrzone. Im Zuge der Zwangsaussiedlungsaktionen mussten 1952 und 1961 zahlreiche Menschen den Ort verlassen. Auf dem früheren Todesstreifen wurde ein Gedenkkreuz mit einer Tafel eingeweiht, das den Toten der Grenze gewidmet ist. Zudem wurde eine Linde gepflanzt, die an die deutsche Einheit erinnern sowie Einigkeit und Recht und Freiheit symbolisieren soll.

Inschriften

Inschrift der Gedenktafel am Kreuz
(am Ortsausgang von Sonneberg)
Zum Gedenken an die Opfer der Teilung Deutschlands / von 1945 – 1989 / VOS – Ehemalige politische Häftlinge der SBZ/DDR
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

3. Oktober 2006 - Einweihung
Einweihung des Gedenkkreuzes für die Opfer der Teilung Deutschlands
1952 bis 1961 - Historie
Im Zuge von Zwangsaussiedlungsaktionen des SED-Regimes müssen zahlreiche Menschen Sonnestein verlassen

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016