Berlin, Deutschland
Gedenkkreuz für Adolf Philipp
Ein Gedenkkreuz im Spandauer Forst, 100 Meter südlich der Stadtgrenze zwischen Spandau und Nauen, erinnert an den West-Berliner Grenzposten Adolf Philipp. In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai 1964 war er beim Versuch, auf das Gebiet der DDR zu gelangen, von DDR-Grenzern getötet worden. Eine weiße Tafel, die am Holzkreuz inmitten einer Umfriedung befestigt ist, trägt eine Inschrift.
Inschriften
Inschrift der weißen Tafel auf dem Gedenkkreuz
(100 Meter südlich der Stadtgrenze zwischen Spandau und Nauen)
Adolf Philipp (20), / am 5. Mai 1964 / bei dem Versuch, / aus unbekannten / Gründen die Grenze / im Gebiet Nauen / zu überschreiten, / von Grenzsoldaten / erschossen
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Literatur
- Filmer, Werner/Schwan, Heribert: Opfer der Mauer. Die geheimen Protokolle des Todes, München 1991
- Hübner, Holger: Das Gedächtnis der Stadt. Gedenktafeln in Berlin, Berlin 1997
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Unbekannt
- Standort: Oberjägerweg (Stadtgrenze)
- Stadt: Berlin
- Ortsteil: Spandau
- Gebiet: Berlin
- Land: Deutschland





