Wittstock, Deutschland
Friedensengel
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Wittstock wurde am 2. Juli 1998 vom damaligen Brandenburger Ministerpräsidenten Manfred Stolpe die Plastik „Friedensengel“ von Peter Balehna vor der Marienkirche eingeweiht. Dem war eine Initiative des Vereins Freunde von Wittstock vorausgegangen, der Spenden für die Plastik gesammelt hatte. Für den Künstler symbolisiert die Plastik die „Wende“. Der Engel stehe für Freiheit und Toleranz. Ein fester Ring aus Metall stellt das Leben in der DDR vor der Friedlichen Revolution 1989 dar: in Unfreiheit und fester Umklammerung durch die Mauer. Dieser Ring hat an einer Stelle eine Öffnung, welche die Hoffnung der Menschen auf Freiheit ausdrücken soll. Das Fundament des Rings ist ein gebeugtes Kreuz aus Edelstahl, das Freiheit und Toleranz als Basis des menschlichen Miteinanders versinnbildlicht und zu dessen Erhalt ermahnt.
Ereignisse
2. Juli 1998 - Einweihung
Einweihung der Plastik „Friedensengel“
Literatur
- Scheer, Regina: Der Umgang mit den Denkmälern. Eine Recherche in Brandenburg, Eggersdorf 2003
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Kirchplatz, vor der Marienkirche
- Stadt: Wittstock
- Gebiet: Brandenburg
- Land: Deutschland




