Fraureuth, Deutschland

Denkmal zur Erinnerung an die deutsche Einheit

 
Kurze Zeit nach der Verwirklichung der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 entwickelten sich die ersten kommunalpolitischen und zivilgesellschaftlichen Kontakte zwischen den Gemeinden Fraureuth in Sachsen und Erbach in Baden-Württemberg. Auf Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger gründete sich der überparteilich und ehrenamtlich wirkende Arbeitskreis „Erbach – Fraureuth“. Im September 1991 nahm die Erbacher Gruppe unter ihrem ersten Vorsitzenden Josef Volz die Arbeit auf. Die Gründungsversammlung in Fraureuth fand ein halbes Jahr später im März 1992 in der Gaststätte „Landesgrenze“ statt. Den ersten Vorsitz übernahm Klaus-Peter Windisch, der 1995 von Günter Pampel abgelöst wurde. Die kooperierenden Initiativen setzten sich zum Ziel, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Verbindungen zwischen den Gemeinden zu vertiefen. Nachdem zum zweiten Jahrestag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1992 auf dem Erbacher Schlossberg ein Gedenkstein zur Erinnerung an die Wiedervereinigung enthüllt worden war, fand im folgenden Jahr eine gemeinsame Einheitsfeier mit Denkmalsetzung auch in Fraureuth statt. Am 3. Oktober 1993 übergaben die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden – Paul Roth aus Erbach und Reiner Möckel aus Fraureuth – den Gedenkstein zur Erinnerung an die deutsche Einheit der Öffentlichkeit. Im Rahmen des feierlichen Festakts pflanzten sie daneben eine aus Schwaben stammende Friedenslinde als ergänzendes Baumdenkmal.

Inschriften

Inschrift des Denkmals
(an der Frontseite)
3. Oktober 1990 Tag der / deutschen Einheit
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

3. Oktober 1993 - Einweihung
Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an die deutsche Einheit