Ottobrunn, Deutschland
Denkmal zur Erinnerung an die deutsche Einheit
Aus Freude über die deutsche Wiedervereinigung pflanzte die CSU Ottobrunn am 3. Oktober 1990 im Zentrum des Ortes eine Linde. Die bewusste Auswahl gerade dieses Laubbaums begründete der ehemalige CSU-Vorsitzende Volker Rhein damit, dass die Linde seit jeher ein „Mittelpunkt der Dörfer und Städte war“, an dem „gefeiert und getanzt wurde“. Das örtliche Gartenbaugeschäft Klebel stiftete den Baum, vor dem 1991 ein Denkmal errichtet wurde. Zwei längliche Elemente eines gespaltenen Granitsteins, aus denen jeweils ein abgeflachter und an dem herausragenden Ende ausgefranster Metallstreben hervorsticht, wurden zu beiden Seiten der Linde aufgestellt. Das Ensemble erweckt den Eindruck, als sprieße der Baum zwischen der Einfassung empor. Auf diese Weise soll symbolisch die Öffnung der innerdeutschen Grenze dargestellt werden. Zehn Jahre nach der Errichtung des Denkmals wurde 2001 am Fuße der Linde ein Gedenkstein mit einer erläuternden Tafel angebracht. Beide Erinnerungszeichen fertigte der Ottobrunner Künstler Hilmar Gröger.
Inschriften
Inschrift des Denkmals
(am Fuße der Linde)
Wir sind das Volk / 3. Okt. 1990
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Inschrift der Bodenplatte
(am Fuße der Linde)
Getrennt – vereint leben / gemeinsam wachsen
wir empor / aus Blöcken wird Leben / aus Stein wird Leben / getrennt lebten wir – gemeinsam wachsen wir / Zur Erinnerung an die Wiedervereinigung der Deutschen 1990 / gestiftet 1991 von der CSU Ottobrunn / gestaltet von Hilmar Gröger / CSU Ortsverband Ottobrunn
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
2001 - Einweihung
Errichtung des Gedenksteins mit Bodenplatte
1991 - Einweihung
Errichtung des Denkmals zur Erinnerung an die deutsche Einheit
3. Oktober 1990 - Einweihung
Pflanzung der Einheitslinde
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Friedenstraße/Ecke Jahnstraße
- Stadt: Ottobrunn
- Gebiet: Bayern
- Land: Deutschland

