Ecklingerode, Deutschland

Denkmal „West – Östliches Tor“

 
Zwischen Duderstadt und Ecklingerode befindet sich der Kutschenberg, auf dessen Gipfel aus einer Baumgruppe zwei tote Eichenstämme von geradem Wuchs hervorragen. Sie stehen direkt auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die Stämme sind etwa zwölf Meter hoch und am Boden mit einer Edelstahlplatte fixiert. Die Platten sind in der Mitte des Tores miteinander verschweißt, womit die Einheit zwischen Ost und West symbolisiert werden soll. 66 Roteichen umgeben die beiden stetig verwitternden Baumstämme und sollen sie Stück für Stück überwuchern. Die von einer Jury ausgewählte Idee stammte von den Künstlern Anka Förster und Robert Schützle. Auf Initiative der Umweltorganisation BUND wurde die Gestaltung des Kutschberges angestoßen und durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt finanziert. Als Teil des „Grünen Bandes“ soll das künstlerische Denkmal auch zeigen, dass die ehemalige innerdeutsche Grenze ein Naturdenkmal und schützenswerter Biotopverbund ist. Im Juni 2002 wurde der Gedenkort durch Michail Gorbatschow und den damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin eingeweiht.

Ereignisse

2002 - Einweihung
Einweihung des Denkmal „West – Östliches Tor“

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Ja
  • Standort: Eichsfeld,Kutschenberg
  • Stadt: Ecklingerode
  • Gebiet: Thüringen
  • Land: Deutschland