Reisbach, Deutschland
Denkmal in Erinnerung an die deutsche Einheit und an Franz Josef Strauß
Da sowohl der Todestag des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß als auch der Tag der deutschen Einheit auf den 3. Oktober fallen, beschloss die Gemeinde Markt Reisbach, beide Ereignisse mit einem Erinnerungszeichen zu würdigen. Die Initiative zur Errichtung eines Denkmals, das beide Daten zueinander in Bezug setzt, geht zurück auf den Staatsminister a. D. und damaligen CSU-Generalsekretär Erwin Huber, den einstigen Reisbacher Bürgermeister Sepp Steinberger sowie den Künstler Gerhard Kadletz, der auch die Gestaltung des Denkmals übernahm. Es wurde 1993 im Rahmen eines Besuches des damaligen Bundesfinanzministers und CSU-Vorsitzenden Theo Waigel enthüllt.
Ein etwa fünf Meter hoher Granitfelsen aus dem Bayerischen Wald wurde gespalten und an den Schnittstellen erneut zusammengesetzt. Durch das versetzte Anbringen der beiden Teile blieben erkennbare Trennspuren zurück. Sie sollen symbolisch auf die Unterschiede und Herausforderungen des Wiedervereinigungsprozesses hinweisen. An den abstehenden Längsseiten des Felsens sind die anlassgebenden Ereignisse mit entsprechenden Daten eingraviert. Alljährlich finden an dem Denkmal Gedenkveranstaltungen statt.
Inschriften
Inschrift des Denkmals
(an den Längstsseiten des Denkmals)
Franz Josef Strauß † 03. 10. 1988 / Deutsche Einheit 03. 10. 1990
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
1993 - Einweihung
Einweihung des Denkmal in Erinnerung an die deutsche Einheit und an Franz Josef Strauß
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: am Franz-Josef-Strauß-Platz
- Stadt: Reisbach
- Gebiet: Bayern
- Land: Deutschland
