Weischlitz, Deutschland

Denkmal für die Opfer der Zwangsaussiedlungen

 
Am 5. Oktober 2014 wurde vor der Mißlareuther Johanneskirche ein Denkmal für die insgesamt 11 000 Menschen eingeweiht, die aus ihren Heimatorten an der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt wurden. Ein auf dem Boden liegender Stein trägt eine Inschrift. Etwas erhöht sind zwölf bunte Kacheln und drei Kugeln zu sehen, die von Mädchen und Jungen des Schulhortes in Reuth in den Plauener Weberhäusern gestaltet und gebrannt wurden. Sie zeigen Menschen mit Koffern, Möbel, vollgepackte LKW, die Mauer und andere Motive, die nach den Erinnerungen von Zwangsausgesiedelten entstanden sind.

Inschriften

Inschrift des Gedenksteins
(vor der Johanneskirche)
Zum Gedenken / an die Aktionen / Ungeziefer und Kornblume / 1952 und 1961 / Zwangsaussiedlungen / in der DDR
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

5. Oktober 2014 - Einweihung
Einweihung des Denkmal für die Opfer der Zwangsaussiedlungen
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Nein
  • Standort: vor der Johanneskirche
  • Stadt: Weischlitz
  • Ortsteil: Mißlareuth
  • Gebiet: Sachsen
  • Land: Deutschland