Ilmenau, Deutschland

Denkmal für die Opfer der Diktatur von 1945 bis 1989 und zur Erinnerung an die Friedliche Revolution 1989

 
In der Stadt Ilmenau wurde am 25. Oktober 2009 an der St. Jakobuskirche ein Denkmal für die Opfer der Diktatur von 1945 bis 1989 und in Erinnerung an die Friedliche Revolution eingeweiht. Die Errichtung der 2,25 mal 1,25 Meter großen Stele aus Schiffsstahl geht zurück auf die Initiative von Ursula Neisberger, Vorsitzende des Vereins „Gesichter geben – Opfer der Diktatur von 1945 bis 1989 in Ilmenau“. Für die Gestaltung zeigte sich der Ilmenauer Künstler Ralph Eck verantwortlich. In der Stadtkirche versammelten sich am 20. Oktober 1989 unter Leitung des Superintendenten Christian Köhler rund 1.300 Menschen unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes – mit friedlichen Mitteln“ zum Friedensgebet. Viele weitere Diskussionsrunden, Kundgebungen und Demonstrationen mit ungleich größerer Bürgerbeteiligung folgten. Das Denkmal trägt eine Inschrift.

Inschriften

horizontale Inschrift auf dem Denkmal
(an der St. Jakobuskirche)
Wer sich seiner / Geschichte / nicht erinnert, / ist dazu verdammt, / sie zu wiederholen. / George Santayana
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
vertikale Inschrift auf dem Denkmal
(an der St. Jakobuskirche)
DEN OPFERN DER DIKTATUR 1945 - 1989 / Herbst ´89 friedliche Revolution
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

25. Oktober 2009 - Einweihung
Einweihung des Denkmal für die Opfer der Diktatur von 1945 bis 1989 und zur Erinnerung an die Friedliche Revolution 1989
20. Oktober 1989 - Historie
Über 1 000 Menschen versammeln sich in der St. Jakobuskirche zum Friedensgebet

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016