Steinheim, Deutschland
Denkmal für die Deutsche Einheit
Am 20. September 2014 wurde im Emmerauenpark ein Denkmal für Wiedervereinigung Deutschlands eingeweiht. Auszubildende aus dem Kreis Höxter pflanzten drei Bäume und bauten Bänke aus Holz, die in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet sind. Von Werner Erhardt stammt die Idee des wachsenden Zeichens der Erinnerung, die sich bei einem von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls ausgerufenen bundesweiten Wettbewerb durchsetzen konnte. Die Auswahl und Anordnung der Bäume ist symbolhaft. Im Westen steht eine Buche, die die Bundesrepublik darstellt; im Osten vertritt eine Kiefer die DDR und der dritte Baum ist eine Eiche als Zeichen der Wiedervereinigung. Von oben betrachtet, hat das Denkmal daher die Form eines Daches, das Ost- und Westdeutsche beschützt und vereint. An der feierlichen Einweihung in Steinheim nahmen unter anderem der Bundestagsabgeordnete Christian Haase und der Kreisdirektor Klaus Schumacher sowie der Bürgermeister von Steinheim, Joachim Franzke, teil. Das Projekt wurde finanziell unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und durch Firmen aus der Region.
Ereignisse
20. September 2014 - Einweihung
Einweihung des Denkmals für die Deutsche Einheit
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: im Emmerauenpark, zwischen der Kastanienallee und Wiechersweg
- Stadt: Steinheim
- Gebiet: Nordrhein-Westfalen
- Land: Deutschland





