Magdeburg, Deutschland
Denkmal „Berliner Mauer“
Am 28. September 2010 wurde ein Originalsegment der Berliner Mauer dem Bundesland Sachsen-Anhalt übergeben. Es ist ein Geschenk der Axel Springer AG, die anlässlich des 20. Jaherstages des Mauerfalls jedem Bundesland ein Mauersegment überreichte. Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper sprach zu den Anwesenden, unter denen sich auch der damalige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer, und der stellvertretenden Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, Jörg Quoos, befanden. Zusammen mit dem 50 Meter entfernten Denkmal zur Erinnerung an die Montagsdemonstrationen im Herbst 1989 steht das Mauersegment vor dem Dom für die Überwindung der deutschen Teilung.
Inschriften
Inschrift der Gedenktafel
(am Fuße des Mauersegments)
Dieses Betonfragment war Teil der Berliner Mauer, die Berlin und Deutschland / teilte. 28 Jahre lang war sie Mittel und Zeichen der Unterdrückung. / Überwunden durch die friedliche Revolution
in Ostdeutschland / am 9. November 1989, sind ihre Teile heute Symbol für die Kraft von / Freiheit und Selbstbestimmung – aber auch ein Mahnmal für deren / immerwährende Gefährdung. // Ein
Geschenk von BILD an das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt / Magdeburg zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2009 / – in Erinnerung an den Zeitungsgründer Axel Springer (1912–1985), / der gegen alle Widerstände an seinem Traum von der Einheit / Deutschlands festhielt.
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
28. September 2010 - Einweihung
Einweihung des Denkmals „Berliner Mauer“
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns an die Friedliche Revolution, Berlin 2024
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: im Kastanienhain vor dem Dom
- Stadt: Magdeburg
- Gebiet: Sachsen-Anhalt
- Land: Deutschland
