Ansbach, Deutschland

Denkmal „Berliner Mauer“

 
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 wurde nördlich der Altstadt ein Originalsegment der Berliner Mauer als „Mahnmal gegen Unterdrückung“ und als „Klagestein gegen den Starrsinn der Ideologie“ eingeweiht. Es befindet sich auf dem Platz vor dem Gebäude des sogenannten Durchgangsschulhauses, das ehemals als Königliche Landwirtschaftliche Winterschule diente und heute für Wohn- und Gewerbezwecke genutzt wird. Auf der Westseite des Mauersegments befindet sich ein Graffiti. Die 1990 auf der früheren Ostseite aufgebrachte Inschrift verblasste zwischenzeitlich. Deshalb wurde das Denkmal 2009 zum 20. Jahrestag des Mauerfalls restauriert. Die Inschrift verfasste der damalige 2. Bürgermeister Wolfgang Wechsler.

Inschriften

Inschrift auf der Ostseite des Mauersegments
(an der Riviera)
Dieses Original-Mauerstück / aus Berlin / trennte von 1961 bis 1990 / Deutsche von Deutschen. / Es steht hier in Ansbach seit dem / 3. Oktober 1990 / als Mahnmal / gegen Unterdrückung, / Unmenschlichkeit / und Intoleranz. / Diese Mauer ist ein Appell an uns, / Trennendes zwischen Menschen / zu überwinden. / 3. Oktober 1991
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

2009 - Restaurierung
Restaurierung des Denkmals „Berliner Mauer“
3. Oktober 1990 - Einweihung
Einweihung des Denkmals „Berliner Mauer“

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Nein
  • Standort: An der Riveria
  • Stadt: Ansbach
  • Gebiet: Bayern
  • Land: Deutschland