Weiden, Deutschland

Denkmal "Berliner Mauer"

 
Die Geschichte dieses Denkmals geht auf den Weidener Bauunternehmer Winfried Prem zurück, der im Jahr 1990 durch den Berliner Senat die Abbruchrechte für 20 Kilometer der Berliner Mauer erhielt. Während ein großer Teil zu Schotter verarbeitet wurde, erhielt Prem auch einige Mauersegmente im Ganzen. Als im Jahr 1996 die Weidener Literaturtage unter dem Motto „Deutschland einig Vaterland?“ standen, beteiligte sich auch der Kunstverein Weiden mit einer Installation, für die Prem dem Verein zwei Mauerteile überließ. Zwischen 1996 und 2002 befanden sich die Mauerteile in der Spitalgasse, 2007 wurden sie auf Initiative des Vereins „Bund der Berliner und Freunde Berlins“ in die Berliner Straße in Weiden versetzt. Eine Informationstafel mit einer Abbildung des einst geteilten Berlins erläutert die Hintergründe des Denkmals.

Inschriften

Inschrift der Informationstafel
(Ecke Berliner Straße/ Krumme Äcker)
Original Berliner Mauerteile // Hauptstadt / Berlin / geteilt von / 1961 - 1989 // Bund der Berliner und Freunde Berlins Weiden / Opf. E.V. / Tag der Deutschen Einheit 3. Oktober 2008.
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016