Uelzen, Deutschland
Denkmal „17. Juni 1953“
Anlässlich des 25-jährigen Krönungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II. wurde 1913 in Uelzen ein Findling aufgestellt und mit einer ersten Inschriftenplatte versehen. Die weitere Geschichte des Findlings symbolisiert Epochen und Brüche der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Abdankung des Kaisers wurde die Tafel entfernt. 1928 wurde der Stein dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gewidmet, mit seinem Kopfrelief versehen und fortan „Hindenburgstein“ genannt. 1954 sprach sich Stadtrat Georg Kühl gegen eine Erneuerung der Inschriftenplatte aus und schlug stattdessen vor, auf dem Stein an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR zu erinnern. Seit 1956 erinnert die Inschrift des Steines an den 17. Juni 1953.
Inschriften
Inschrift des Gedenksteins
(am Ratsteich)
17. Juni / 1953
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch
Ereignisse
1956 - Eröffnung
Erinnerung an den Volksaufstand vom 17 Juni 1953
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Gedenkort
- Historisch: Nein
- Standort: Am Ratsteich, Gudesstraße/ Mühlenstraße
- Stadt: Uelzen
- Gebiet: Niedersachsen
- Land: Deutschland

