Falkensee, Deutschland
Dauerausstellung zur innerdeutschen Grenze
Mit dem Mauerbau 1961 veränderten sich die Bevölkerungsstruktur und die Lebensbedingungen in der Stadt Falkensee. Um nach Berlin zu gelangen, mussten die Bewohnerinnen und Bewohner Umwege nehmen. Auch der Zuzug wurde aufgrund der unmittelbaren Grenznähe streng kontrolliert. Dies führte dazu, dass Falkensee bis zum Mauerfall ein Drittel seiner ursprünglichen Einwohnerzahl verlor.
Im Mai 2010 wurde im Museum Falkensee die Ausstellung „Mauerbau bis Mauerfall“ als Teil der Dauerausstellung eröffnet. Der Ausstellungsbereich zum Thema Grenze zeigt Originalexponate, Fotografien und Erinnerungsberichte zur deutschen Teilung. Dokumentiert werden u. a. die Errichtung der Grenzsicherungsanlagen 1961, deren Öffnung 1989 sowie der Alltag der Menschen an und mit der Mauer. Der Dokumentarfilm „Zeitenwende“ von Heide Gauert ergänzt die Ausstellung, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam gefördert wurde.
Kontakt
Museum und Galerie Falkensee
Falkenhagener Straße 77
14612 Falkensee
Telefonnummer: +49(0)3322 22 288
Zentrale Mail Adresse: museum-galerie@falkensee.de
Homepage: https://www.museum-galerie-falkensee.de
Ereignisse
Mai 2010 - Eröffnung
Eröffnung der Ausstellung „Mauerbau bis Mauerfall“ als Teil der Dauerausstellung im Museum Falkensee
Publikationen der Bundesstiftung
- Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
- Kategorie: Museale Anlage
- Historisch: Nein
- Standort: Falkenhagener Straße 77
- Stadt: Falkensee
- Gebiet: Brandenburg
- Land: Deutschland
