Berlin, Deutschland

Baumpflanzung und Gedenkplatten für die Opfer der Luftbrücke

 
An sechs deutsche Mitarbeiter des Bodenpersonals, die bei Unfällen im Zusammenhang mit der Berliner Luftbrücke ums Leben gekommen sind, erinnern sechs Linden, die im Sommer des Jahres 2000 am Tempelhofer Damm gepflanzt wurden. Fünf Linden wurden an der Seite des Platzes der Luftbrücke gesetzt, eine vor dem Haus Tempelhofer Damm 4. Dazu wurden quadratische Bronzetafeln in den Gehweg eingelassen, die – ohne Nennung der Namen – den Opfern der Mauer gewidmet sind. Die Würdigung erfolgte auf Initiative der Stiftung Luftbrückendank, die 1959 zum 10. Jahrestag der Luftbrücke durch den Regierenden Bürgermeister von West-Berlin, Willy Brandt, gegründet worden war. Das Konzept erstellte der amerikanische Landschaftsarchitekt Terence Oldani. In einem weiteren Projekt dieser Art plant die Stiftung, 462 Bäume auf dem Flughafengelände zu pflanzen – in Erinnerung an die 462 Tage dauernde Luftbrücke. Die sechs Bodenplatten tragen eine identische Gravur.

Inschriften

Inschrift der Bronzetafeln
(in den Gehweg eingelassen)
Dieser Baum wurde gepflanzt / zur Erinnerung an / die Opfer, die während der / Berliner Luftbrücke von 1948-1949 / ums Leben gekommen sind. / Stiftung Luftbrückendank
Sprache: Deutsch, Schrift: Lateinisch

Ereignisse

2000 - Einweihung
Pflanzung der Gedenkbäume

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016